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Beckenbodengymnastik

Katja MoritzDer Beckenboden ist der muskuläre Stütz- und Schutzapparat für Ihre inneren Organe (wie z.B. Blase, Darm, Gebärmutter). Dieser verhindert ein Herabsenken der Organe, beeinflußt die Lage im Beckenraum und sorgt für eine gute Durchblutung.

Sind diese Muskeln zu schlaff, kann z.B. die Harnröhre absinken und es kann bei Anstrengung zum unkontrollierten Harnverlust führen. Eine Dehnung oder Schwächung der Beckenbodenmuskeln kann während oder nach einer Schwangerschaft, bei Übergewicht oder bei allgemeinen Bewegungsschwächen auftreten. Als Folge können oft Rückenschmerzen, Schwierigkeiten beim Halten von Urin oder Stuhl (gleichermaßen bei Frauen oder bei Männern) auftreten.

Wir empfehlen die Beckenbodengymnastik: bei Schwierigkeiten beim Halten von Urin oder Stuhl z.B. beim Niesen, beim Hüpfen,Rennen, Heben usw., nach operativen Eingiffen der Blase, Gebärmutter, der Gedärme, nach der Geburt zur Gebärmutterrückbildung und zur Straffung der Beckenmuskulatur, zur Verbesserung der Libido, bei allgemeinem mudkulären Hypotonus.